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Hinweis:
Wir freuen uns sehr, Ihnen in diesem Jahr besonders hochwertige und sorgfältig kuratierte Masterclasses anbieten zu können. Alle Hosts nehmen sich dafür viel Zeit und investieren große Sorgfalt, um die Inhalte fachlich fundiert, informativ und inhaltlich relevant zu gestalten. Um eine verlässliche Planung zu ermöglichen und sicherzustellen, dass die begrenzten Plätze tatsächlich genutzt werden, haben wir uns entschieden, die Teilnahme mit einem Beitrag von 25 Euro zu versehen. So möchten wir No-Shows vermeiden und allen angemeldeten Fachbesucherinnen und Fachbesuchern ein verbindliches und hochwertiges Erlebnis ermöglichen.


 

Masterclasses
im Detail

Was ist deutscher Spaetburgunder

Naturwein zeigt Herkunft

Ueber Wein reden 

Kaum eine Rebsorte hat den deutschen Weinbau in den letzten Jahren so geprägt wie der Spätburgunder. Lange im Schatten internationaler Pinot-Noir-Ikonen stehend, hat sich der deutsche Spätburgunder Schritt für Schritt ein eigenes Profil erarbeitet. Heute gilt er vielen als eine der spannendsten Entwicklungen im deutschen Wein – stilistisch vielfältig, zunehmend selbstbewusst und immer stärker von Herkunft geprägt.

Doch was genau macht eigentlich deutschen Spätburgunder aus? Ist es die kühle Eleganz der nördlicheren Weinbaugebiete, die feine Frucht und Struktur? Oder sind es die unterschiedlichen Böden und Lagen, die von der Ahr bis nach Rheinhessen, von Baden bis in die Pfalz ganz unterschiedliche Interpretationen hervorbringen? Und wie viel Burgund steckt tatsächlich noch im Referenzrahmen, wenn deutsche Winzerinnen und Winzer über Pinot Noir sprechen?

Über diese Fragen spricht Christian Hannemann vom Weingut Heiligenblut mit drei Winzerpersönlichkeiten, die sich intensiv mit der Rebsorte beschäftigen: Caroline Diel, Andi Rings und Felix Keller. Sie zeigen ihre Spätburgunder, sprechen über Stil, Herkunft und Handwerk – und diskutieren gemeinsam mit dem Publikum darüber, was deutschen Spätburgunder heute ausmacht und wohin sich diese Rebsorte in Zukunft entwickeln könnte.

Und natürlich bleibt es nicht bei der Theorie: Die Weine im Glas erzählen ihren eigenen Teil dieser Geschicht

Naturwein wird leidenschaftlich diskutiert. Für die einen ist er Ausdruck von Handwerk, Herkunft und persönlicher Handschrift. Für andere bleibt er ein Stil, der manchmal mehr über die Machart erzählt als über den Ort, aus dem der Wein stammt. Genau dieser Frage widmet sich diese Masterclass.

Kann Naturwein Herkunft zeigen?

Jule und Kai vom Weingut Schätzel und Pauline Baumberger von Glow Glow gehen dieser Frage gemeinsam mit dem Publikum nach. Verkostet werden sechs Rieslinge aus dem Jahrgang 2022. Alle Weine entstehen mit möglichst wenig Eingriff im Keller und stehen für unterschiedliche Interpretationen dessen, was heute unter Naturwein verstanden wird.

Im Mittelpunkt steht der direkte Vergleich im Glas: Wie viel Einfluss hat die Herkunft eines Weinbergs, wenn möglichst wenig eingegriffen wird? Welche Rolle spielen Ausbau, Handschrift und Stil? Und bleibt die Herkunft im Naturwein klar erkennbar – oder tritt sie in den Hintergrund?

Eine Verkostung für alle, die sich für Herkunft, Handwerk und die Zukunft der Weinsprache interessieren – und Lust haben, gemeinsam zu diskutieren

Man muss gar nicht lange darum herum reden: Der Weinbau hat es mit einer Menge unterschiedlicher Herausforderungen zu tun, die in dieser Form nur in Teilen vorauszusehen waren. Viele haben sich innerhalb wenigen Jahren entwickelt. Dazu gehört auch der veränderter Umgang der Generation Z mit Alkohol im Allgemeinen und Wein im Besonderen. Dabei stellt sich immer drängender die Frage, wie man aktuell über Wein redet und in Zukunft reden müsste. Wie verändert sich die Weinsprache, die bisher in hohem Maße von einer weißen Bildungselite geprägt worden ist. Wie erreicht man junge Menschen, wie verschieben sich Schwerpunkte in der Kommunikation um von der Elite in den Mainstream zu gelangen? Wie wird Wein in all seinen Facetten und – speziell auch in Bezug auf die Veranstaltung – in seiner Herkunft verständlicher? Darüber spricht der Winzer Christian Hannemann mit Milton Sidney Curtis und Christoph Raffelt. Sie stammen aus unterschiedlichen Generationen und beschäftigen sich intensiv mit Sprache und mit unterschiedlichen Medien und Formen, wie man Wein erleben kann. Und natürlich gibt es zu diesem Gespräch auch passende Weine.

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